Wieso sitzen Männer und Frauen auf den gleichen Bürostühlen?

Wir verbringen etwa die Hälfte des Tages am Arbeitsplatz, Tendenz steigend. Und das fast ausschließlich sitzend. Ja, wir sind eine sitzende Gesellschaft. Dennoch sitzen wir auf Bürostühlen, die dieser extremen Dauerbelastung nicht richtig angepasst sind. Unabhängig von Größe, Gewicht und den – nicht gerade zu vernachlässigenden – anatomischen Unterschieden werden die natürlichen, medizinischen Unterschiede zwischen Mann und Frau beim Sitzen im Büro nicht berücksichtigt. Und das bei bis zu 80.000 Stunden, die der Mensch in seinem Arbeitsleben durchschnittlich im Büro verbringt. Kein Wunder, dass inzwischen mehr als 75% der Berufstätigen unter Rückenbeschwerden leiden. Rückenschmerzen sind auch die Hauptursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten.Jede 2. Frau in Deutschland über 16 ist venenkrank. Frauen haben ca. 20% weniger Muskelmasse und neigen aufgrund hormoneller Einflüsse vermehrt zu Venenleiden. SITWELL-Bewegungsreize fördern im Sitzen die Venenpumpenaktivität. Kalte Füße, Schulter- und Nackenschmerzen können mit mehr Bewegung vermieden werden. Alle Muskeln, insbesondere die Rumpf-, Rücken- und Schultermuskulatur, werden besser durchblutet und gestärkt. Was viele jedoch nicht wissen, das Sitzen auf herkömmlichen Bürostühlen kann die männliche Potenz und die Samenqualität nachhaltig schädigen. Gründe sind zum einen die mangelnde Durchblutung und zum anderen die Überwärmung der Hoden.

Das bayrische Unternehmen G. Steifensand beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro. Beobachtungen in der Praxis sowie eine ganze Reihe medizinischer Erkenntnisse führten zur Entwicklung einer neuen Generation von Bürodrehstühlen, bei denen das gesunde und angenehme Sitzgefühl im Vordergrund steht.

Mittlerweile gibt es mehrere Frauenstühlen auf dem Markt. Ein interessantes Thema bei dem es sich lohnt sich etwas einzulesen, zum Beispiel hier.

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